14 Tipps, Ihrem E-Mail-Programm mehr „soziale“ Wirkung zu verleihen

Posted by Return Path 

Es ist noch nicht lange her, dass „Social Media“ als etwas Neues auf der Bildfläche erschienen ist. Zunächst waren es Jugendliche – Schüler und Studenten – und selbsternannte Technik-Gurus, die damit experimentierten. Sites wie Facebook und MySpace waren für E-Marketer noch unentdecktes Terrain.

Inzwischen jedoch hat dieser neue Kommunikationskanal die Aufmerksamkeit der Geschäftswelt auf sich gezogen und wird von Unternehmen weltweit als eines der zentralen Medien genutzt, um den Geschäftserfolg positiv zu beeinflussen. Der Boom der Online-Werbung, der Unternehmensauftritte in sozialen Netzwerken und der Nutzung diverser Funktionen sozialer Medien hatte begonnen.

Nach den ersten wirkungsvollen Anläufen haben viele Unternehmen diverse Taktiken für Branding und E-Marketing in sozialen Medien regulär in ihr Programm integriert. Zu den üblichen Standards gehören Unternehmensauftritte in sozialen Netzen sowie die Integration der entsprechenden Symbole in die E-Mail-Kommunikation, um zum Teilen der Inhalte zu animieren. Das ist auf jeden Fall eine vernünftige (und relativ preiswerte) Methode, die Kundenbasis zu pflegen und sie im E-Mail- und den Social Media-Kanälen zu vergrößern. Wenn Sie jedoch Ihre Abonnenten und Ihr Publikum in sozialen Medien dazu motivieren wollen, ihr Engagement mit Ihrem Brand zu steigern, werden diese Standardmaßnahmen höchstwahrscheinlich nicht ausreichen.

Um die Aufmerksamkeit Ihres Zielpublikums auf sich zu lenken und als Brand ein konsistentes und attraktives Profil zu zeigen, sind einige weitere Taktiken empfehlenswert:

1. Bewerben Sie in Ihren Social Media-Auftritten das Abonnement Ihres E-Mail-Newsletters. Wenn Sie Ihre „Followers“ in Social-Media-Kanälen ermuntern, Ihre E-Mails zu abonnieren, stehen die Chancen für deren Engagement gut – und damit die Chancen für Conversions.

2. Bringen Sie in regelmäßigen Abständen Tweets und Beiträge, die zum Abonnement Ihrer Werbemails auffordern. Führen Sie kurz einige der Vorteile auf (exklusive Vorab-Informationen, Rabatte etc.) und bewerben Sie den Link zu Ihrem Opt-in-Formular.

3. Statten Sie die Social Media-Symbole in Ihren E-Mails mit Handlungsaufforderungen aus – etwa: „Bleiben Sie mit uns in Kontakt“. Zwecks leichter Wiedererkennung sollten Sie die Symbole stets an gleicher Stelle platzieren.

4. Widmen Sie einen kleinen Abschnitt Ihrer E-Mail einem guten Argument oder Anreiz, Ihren Social Media-Auftritt aufzusuchen. Das kann ein Handlungsaufruf der Art „Teilen Sie Ihre Meinung mit!“ sein. Es kann auch das Angebot eines exklusiven Chats mit einem Käufer, einem Autor oder einer prominenten Persönlichkeit sein. So können Sie Abonnenten dazu animieren, sich die Zeit für eine Kontaktaufnahme im Social Media-Kanal zu nehmen.

5. Definieren und bewerben Sie einen Hashtag mit der Aufforderung, darunter Ansichten, Ideen und Erfahrungen mitzuteilen. Das Thema sollte aktuell oder für Ihr Publikum relevant sein und nicht direkt eines Ihrer Produkte zu verkaufen suchen. Beispielsweise kann zum Hashtag „Schulbeginn“ die Frage gestellt werden, ob der Abonnent sich darüber freut oder es bedauert.

6. Thematisieren Sie in einer folgenden E-Mail Ideen oder Feedback zu Ihrem Hashtag, damit erkennbar wird, dass eine lebendige Kommunikation stattfindet. Dadurch animieren Sie Ihre Abonnenten, sich künftig mit Beiträgen an vorgeschlagenen Themen zu beteiligen.

7. Lassen Sie sich bei Ihren E-Mail-Kampagnen von Inhalten aus Diskussionen inspirieren, die in den sozialen Medien stattfinden. Gestalten Sie den Inhalt einer E-Mail anhand des Feedbacks, das Sie auf eine Online-Diskussion hin oder über Twitter erhalten. Übernehmen Sie einzelne Tweets (inklusive des jeweiligen Autors) oder fassen Sie die Ergebnisse zusammen. So reflektiert Ihre E-Mail einen wirklichen Austausch.

8. Beteiligen Sie sich an den Diskussionen in den sozialen Medien. Teilen Sie Mitarbeiter dafür ein, Posts und Feeds zu beobachten und zu reagieren, wenn relevante Beiträge auftauchen. Überlassen Sie die Gestaltung der Kommunikation nicht Ihren Fans und „Followers“. Das könnte eine verheerende Wirkung auf das Image Ihres Brands haben und zu einem Vertrauensverlust bei den Kunden führen.

9. Ziehen Sie ein Preisausschreiben oder eine Verlosung in Betracht und werben dafür in den sozialen Medien und Ihren E-Mails. Das wird Ihre Anhänger in den sozialen Netzwerken animieren, Ihren Newsletter zu abonnieren und es wird E-Mail-Abonnenten ermuntern, sich in sozialen Kanälen zu engagieren.

10. Versorgen Sie jeden Ihrer Kanäle mit Exklusiv-Inhalten. Eine Konsistenz der Botschaften auf allen Ihren Websites ist zwar wichtig für Branding und Wiedererkennung, kann aber schnell abstumpfend wirken. Wenn Sie jedoch jede Präsenz mit Exklusiv-Inhalten versorgen, erzielen Sie eine erfrischende Wirkung und gewinnen das Interesse Ihres Zielpublikums.

11. Greifen Sie die beliebtesten Themen (die am häufigsten geteilt oder geliked wurden) in einer E-Mail auf – mit direkten Links zu diesen Inhalten oder zum Kaufangebot. Indem interessante Beiträge oder populäre Produkte oder Services im Vordergrund stehen, wirkt der Handlungsaufruf zum Kauf weniger direkt.

12. Wählen Sie für die Inhalte Ihrer E-Mails persönliche Berichte als Beleg – statt langer Spezifikationen oder Beschreibungen. Integrieren Sie die Meinung eines Community-Mitglieds über ein Produkt, eine Publikation oder einen Event. Das wirkt authentisch auf Ihre Abonnenten und senkt die Hemmschwelle zur Conversion.

13. Umgekehrt sollten Sie unbedingt herausfinden, welche Produkte und Services wenig Berichte und geringe Bewertungen erfahren und dies adressieren. Offen für negatives Feedback zu sein und daran zu arbeiten (und die Abonnenten natürlich wissen zu lassen, dass Sie Änderungen aufgrund ihres Feedbacks vorgenommen haben!), baut Vertrauen auf und fördert die langfristige Loyalität Ihrer Abonnenten.

14. Amüsieren Sie sich! Social Media repräsentiert schließlich genau den unterhaltsamen Umgang mit jeglicher Art von Themen. Diese Sites werden aufgesucht, um mit Freunden und persönlichen Kontakten zu kommunizieren. Der Seriosität Ihres Brands tut es keinen Abbruch, wenn Sie Ihre Botschaften an den jeweiligen Kanal anpassen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Posts spaßig und leger gestalten und einen persönlichen Kontakt zu Abonnenten und Anhängern aufbauen können.

Jede Social Media-Website hat natürlich ihre eigenen Nuancen. Deshalb ist es für E-Marketer schwierig, jeweils alle Vorteile für ihr spezifisches Business zu nutzen. Aber es lohnt die Mühe, die Möglichkeiten jeder dieser Sites dahingehend auszuloten, wie sie einen Beitrag zur Erfahrung Ihrer Abonnenten – und generell zur Wahrnehmung Ihres Brands – leisten können. Damit können Sie Ihre Strategie ertragswirksam verfeinern.

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