Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte – eine weitere Gmail Innovation und was jeder E-Marketer über den „Grid View“ wissen sollte

Autor Return Path 

Viele E-Marketer standen dem Werbe-Tab im Gmail Posteingang bislang eher ambivalent gegenüber. Zwar nahm nach Einführung des Tabs der Anteil der Marketingmails, die in den Spam-Ordner zugestellt wurden zu Gunsten des Werbe-Tabs ab und Marketer hatten Grund zur Freude, da in den Spam-Ordner einsortierte Mails nur eine verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit aufweisen, gelesen zu werden; auf der anderen Seite gab die Leserate für einzelne Unternehmen und Branchen nach Einführung der Tabs leicht nach, wobei es nicht zu dem von vielen prognostizierten drastischen Einbruch kam.

Im Gmail Tabs Report können Sie dies und weitere Details nachlesen, darunter auch die Erkenntnis, dass sehr aktive Abonnenten von Werbemails nach Einführung des Werbe-Tabs Marketing-Mails sogar noch mehr lesen als vorher.

Ganz aktuell gibt es aber bereits die nächste Innovation aus dem Hause Gmail zu vermelden. So wird der Werbetab grafisch aufgewertet und macht das Browsen durch die verschiedenen Angebote im Werbe-Tab noch mehr zum Einkaufserlebnis.

Zur Veranschaulichung, hier das “Vorher-Bild”:

Gmail-grid-view-before

 

Ziemlich langweilig, oder? Im Posteingang sehen wir uns einer Buchstabenflut gegenüber, die kaum durch Grafiken (erinnern wir uns an die im letzten Jahr vieldiskutierte Nutzung von Symbolen in Betreffzeilen) unterbrochen wird. Wenn wir uns entscheiden, welche E-Mail wir öffnen und lesen so treffen wir die Wahl in der Regel zuerst anhand des Absenders. Hier werden bereits einige Mails aussortiert. Danach sind die Betreffzeilen am Zug und müssen es schaffen, uns schnell zu begeistern. All das passiert innerhalb weniger Sekunden und wenn die Betreffzeile nicht überzeugt landet die E-Mail schnell ungelesen im Papierkorb.

Bilder wären weitaus effektiver darin, Emotionen zu transportieren. Deshalb zum Vergleich das “Nachher-Bild”:

Gmail-grid-view-after

 

Das Bild zeigt den gleichen Posteingang wie im „Vorher“-Beispiel – doch indem die in den Mails beworbenen Angebote jetzt visuell dargestellt werden, wird der Abonnent bei seiner Entscheidung (öffnen, ja oder nein?) durch die in den Bildern transportierten Emotionen unterstützt. Gmail nennt diese neue Ansicht im Werbe-Tab den „Grid View“ und jeder Versender von Werbemails sollte die sich damit bietenden Möglichkeiten nutzen.

Welches Bild soll gezeigt werden?

Wenn vom Versender keine Grafik spezifiziert wird wählt der Gmail Algorithmus selbst die “beste” Grafik zur Anzeige im Posteingang aus. Aber als Marketer haben Sie vermutlich eine eigene Meinung dazu, welche Grafik sich am besten dazu eignet, in der Inbox angezeigt zu werden. Deshalb bietet Gmail Marketern die Möglichkeit, diese Grafik im Rahmen der „Action in the Inbox“ zu spezifizieren. Actions in the Inbox nutzt strukturierte Daten und unterstützt sowohl JSON-LD und Microdata. Gmail greift dabei auf Schemata zurück, die unter schema.org zu finden sind.

Damit Ihre Bilder auch im neuen Grid View von Gmail angezeigt werden, gehen Sie wie folgt vor:

1. Verifizierten Sie die Größe des ausgewählten Bildes. Das für den Posteingang ausgewählte Bild soll mindestens 580 x 400 Pixel groß sein.

2. Fügen Sie folgen Code hinzu. Dieser basiert auf dem Offer Schema unter Verwendung von Bild-Name sowie dem Link zum Bild.

<div itemscope itemtype=”http://schema.org/Offer”>
<link itemprop=”image” href=”http://www.returnpath.com/someimage.jpg”/>
</div>

3. Optimieren Sie die Angabe des Absenders und die Betreffzeile. Der Absender sollte weniger als 20 Zeichen umfassen, ansonsten besteht die Gefahr, dass er abgekürzt wird. Die Betreffzeile sollte für den Grid View 75 Zeichen nicht überschreiten.

4. Binden Sie Ihr Logo ein. Wenn Sie noch nicht über eine Google+ Seite verfügen müssen Sie diese zuerst erstellen, um Ihr Logo korrekt einbinden zu können. Gmail wird dann auf das Logo zurückgreifen, das für die Google+ Seite verwendet wurde. Folgende Profile werden aufgerufen (besuchen Sie folgende Seite, um Beschreibungen der Profile abzurufen und sich mit den Anforderung an diese vertraut zu machen).

  • about
  • about.image
  • publisher
  • publisher.name
  • publisher.url
  • publisher.url/googlePlus

Fügen Sie dann den folgenden Code ein, indem Sie die oben genannten Profile durch ihre eigenen Daten ersetzen.

<div itemscope itemtype=”http://schema.org/EmailMessage”>
<div itemprop=”publisher” itemscope itemtype=”http://schema.org/Organization”>
<meta itemprop=”name” content=”Google Play”/>
<link itemprop=”url” href=”https://www.returnpath.com”/>
<link itemprop=”url/googlePlus” href=”https://plus.google.com/+ReturnPath”/>
</div>
<div itemprop=”about” itemscope itemtype=”http://schema.org/Offer”>
<link itemprop=”image” href=”http://www.returnpath.com/someimage.jpg”/>
</div>
</div>

Sobald dies geschehen ist, werden das ausgewählte Bild und Ihr Logo im neuen Gmail Grid View angezeigt. Bitte beachten Sie, dass dieses neue Feature bislang nur einer begrenzten Gruppe an Testnutzern zugänglich gemacht wurde bis es dann an alle Nutzer ausgerollt wird.

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