Gmails neuer Grid View – 3 Tipps, die Sie nicht verpassen dürfen

Autor Return Path 

Vor ein paar Wochen habe ich Sie an dieser Stelle über den neuen “Grid View” von Gmail informiert: “Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte – eine weitere Gmail Innovation und was jeder E-Marketer über den „Grid View“ wissen sollte“. Heute möchte ich Ihnen in diesem Zusammenhang weitere nützliche Tipps geben.

Für den neuen Grid View nutzt Gmail einmal mehr die „Actions in the Inbox“ Funktion, die der Mailbox Provider Anfang 2013 angekündigt hatte. Actions in the Inbox nutzt schema.org, wobei Informationen aus der E-Mail in strukturierte Daten überführt werden und diese strukturierten Daten dann wiederum für eine vorher definierte Aktion herangezogen werden.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben, das dieses doch ziemlich abstrakte Bild konkretisieren hilft: Eine Aktion im Sinne von Gmail ist beispielsweise die Antwort auf eine Einladung oder das Hinzufügen von Musik oder Videos in die Wiedergabeliste. (Lesen Sie auch diesen Artikel meiner Kollegin Margaret Farmakis, der weitere Beispiele enthält.) Im Rahmen des neuen Grid Views bietet Gmail Versendern nun die Möglichkeit über diese Funktionalität ein bestimmtes Bild und einen bestimmten Inhalt optisch herauszustellen.

Das im Grid View angezeigte Bild hat vier Kernkomponenten: das Bild selbst, das Unternehmenslogo, den Absendernamen sowie die Betreffzeile. Folgende Empfehlungen gelten für diese vier Komponenten:

Bild: mindestens 580px x 480px groß

Logo: Basiert auf einer verifizierten Google+ Seite

Absender: 20 Zeichen oder weniger

Betreff: 75 Zeichen oder weniger

Gmail unterstützt sowohl JSON-LD und Microdata, wobei Gmail nach eigenen Aussagen für Webinhalte Mircodata bevorzugt. Für die im Folgenden beschriebenen Testszenarien habe ich Microdata verwendet. Außerdem habe ich Googles Apps Script Quickstart eingesetzt, das ich Ihnen nur empfehlen kann.

1. Achten Sie auf die ALT Text

Wenn Sie Ihre E-Mail nicht entsprechend für den Grid View optimieren könnte sie wie im folgenden Beispiel zu sehen im Postfach Ihrer Kunden dargestellt werden.

gridview_1

 

Optisch nicht gerade besonders ansprechend – insbesondere wenn wir uns vorstellen, dass diese Mail im Posteingang mit vielen anderen vermutlich optisch optimierten Werbemails um die Aufmerksamkeit des Kunden konkurriert. Glücklicherweise verfügt dieses in meinem Beispiel von Gmail automatisch ausgewählte Bild über einen ALT Text, so dass der Adressat zumindest weiß, worum es sich handelt. Wenn eine E-Mail kein Bild aufweist oder Gmail kein passendes Bild in der E-Mail findet wird es den ALT Text des ersten in der E-Mail enthaltenen Bildes anzeigen.

ALT Text für Bilder sind seit jeher wichtig – gerade auch für die Mailbox Provider, die Bilder in der Standardeinstellung nicht automatisch anzeigen. Im Gmail Grid View kommt Ihnen jetzt noch zusätzliche Bedeutung zu, da sie – sofern kein Bild zur Verfügung steht – den Inhalt der Mail übermitteln helfen, ohne dass die Mail dafür geöffnet werden muss.

2. Anzeige des von Ihnen gewünschten Bildes

Obwohl es wie schon angedeutet also möglich ist, kein Bild auszuwählen und Sie es Gmail überlassen könnten, welches Bild angezeigt wird – ich wette, dass die wenigsten unter Ihnen diese Wahl Google überlassen möchten. Im Gmail Grid View ist das Bild die entscheidende Komponente, die darüber entscheiden wird, ob Ihre E-Mail geöffnet wird — oder nicht.

Das Bild basiert auf dem Offer Schema (von schema.org) – wobei der Bild-name sowie das Link zum Bild angegeben werden muss:

<div itemscope itemtype=”http://schema.org/Offer”> <link itemprop=”image” href=”http://www.returnpath.com/someimage.jpg“/> </div>

Nachdem ich mein Bild definiert habe sieht die E-Mail in meinem Beispiel folgendermaßen aus:

gridview2

 

Schon viel besser. But Ihr wichtigstes Branding Element fehlt noch: Ihr Logo!

3. Anzeige Ihres Logos

Wenn Sie noch nicht über eine Google+ Seite für Ihr Unternehmen verfügen müssen Sie diese Seite zuerst einrichten, denn Google wird das in Ihrem Google+ Profil hinterlegte Logobild verwenden.

Folgende Profile werden verwendet (diese Seite beschreibt die einzelnen Profile und damit verbundenen Anforderungen):

  • about
  • about.image
  • publisher
  • publisher.name
  • publisher.url
  • publisher.url/googlePlus

Fügen Sie dann den folgenden Code ein, indem Sie die oben genannten Profile durch ihre eigenen Daten ersetzen.

<div itemscope itemtype=”http://schema.org/EmailMessage”>

<div itemprop=”publisher” itemscope itemtype=”http://schema.org/Organization”>

<meta itemprop=”name” content=”Google Play”/>

<link itemprop=”url” href=”https://www.returnpath.com”/>

<link itemprop=”url/googlePlus” href=”https://plus.google.com/+ReturnPath”/>

</div>

<div itemprop=”about” itemscope itemtype=”http://schema.org/Offer”>

<link itemprop=”image” href=”http://www.returnpath.com/someimage.jpg”/>

</div>

</div>

Nach diesem Schritt sollte die E-Mail im Gmail Werbeordner wie folgt angezeigt werden:

gridview3

Natürlich müssen Sie diese Schritte nicht für jede E-Mail durchführen. Doch für Kampagnen, die als Werbung eingestuft werden und bei denen Sie es nicht Gmail überlassen wollen, wie die E-Mail im Postfach dargestellt wird, sind diese zusätzlichen Schritte gut investierte Zeit; eine Investition, die sich durch höheres Engagement Ihrer Zielgruppe in vielfacher Hinsicht lohnen wird.

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